• Natur­heilkunde Lexikon

    Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Begriffe und Erklärungen zu Diagnose, Behandlung und Therapie in der Naturheilkunde.

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  • Anwendungsgebiete nach WHO (Welt­gesund­heits­orga­nisation)

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat für folgende Erkrankungen die Akupunkturtherapie empfohlen:
    - Atemwegserkrankungen
    - Augenerkrankungen
    - Munderkrankungen
    - Magen- und Darmerkrankungen
    - Neurologische Erkrankungen
    - Schlafstörungen
    - Schmerzen muskuloskelettal oder viszeral

    Augendiagnose / Irisdiagnose

    Bereits im alten Ägypten war das „Ablesen der Krankheiten aus dem Auge“ bekannt. Der ungarische Arzt Ignaz von Péczely (1826−1911) gilt als Begründer der abendländischen Irisdiagnose (Augendiagnose).
    Jeder Mensch hat einzigartige Farben und Muster im Auge, die Irisdiagnose zeigt Zusammenhänge, die zu Krankheiten führen können.
    Nervenverbindungen zwischen der Iris (Regenbogenhaut) und allen Teilen des Körpers bilden die Grundlage dafür, dass im Auge Antworten auf gestörte Organe und Gewebestrukturen zu finden sind.
    Genetische Veranlagungen und erworbene Belastung lassen sich als Gesamtbild erkennen.

    Das diagnostische Instrument reicht von einer kleinen Hand Lupe bis hin zum modernen Augenmikroskop. Zur Auswertung kann dann mithilfe der Fotoaufnahme die diagnostischen Hinweise des Auges dem Interessenten gezeigt und besprochen werden.
    Die Kunst der Zeichendeutung ist dem geübten Augendiagnostiker vorbehalten. Es gibt verschiedene Interpretationsrichtungen. Joachim Broy vertritt die Auffassung, dass die Konstitution und damit die Zeichen im Auge, den Menschen ein Leben lang begleiten. Die Konstitution bildet die Basis zum Verständnis der Zusammenhänge auftretende Symptome. Die konstitutionellen Gegebenheiten bleiben ein Leben lang bestehen.

    > Weitere Informationen zur Irisdiagnose und Augendiagnose

    Akupunktur

    Die Lebensenergie fliesst im Körper in bestimmten Bahnen und Gefässen, den Meridianen. Durch das Einstechen von Nadeln bestimmter Akupunktur-Punkte lassen sich die entsprechenden Organe und ihre Funktionskreise beeinflussen. Gemäss WHO (Weltgesundheits-Organisation) lassen sich mit Akupunktur eine Vielzahl von Symptomen erfolgreich behandeln.

    Symptome und Gründe
    Als umfassendes medizinisches System hilft die Akupunktur bei einer Vielzahl von Symptomen und eignet sich sowohl zur Behandlung von akuten als auch chronischen Erkrankungen bei Kindern und Erwachsenen.
    Die Therapie nach TCM oder TEN wird auch sinnvoll als ergänzende Behandlung zur Schulmedizin eingesetzt. Eine komplementärmedizinische Behandlung schliesst die schulmedizinische Behandlung nicht aus. Bei fortgeschrittenen Erkrankungen bedarf es oft der Beiden.
    Zu alter Zeit verdienten die Ärzte in China Ihren Lebensunterhalt mit dem gesunderhalten der Leute. Im frühzeitigen Erkennen von Ursachen und Behandeln derer, liegt die Stärke der Komplementärmedizin.

    Behandlungsziele und Erfolge
    Ziel einer Behandlung ist es, das innere Gleichgewicht wieder herzustellen. Das Zusammenspiel innerer Organe, Blut- Lymphsystem und Bindegewebe. Die Akupunktur nach TCM und TEN umfasst diverse Systeme, die je nach Beschwerdebild übergeordnet zum Einsatz kommen.

    > Weitere Informationen zur Akupunktur

    Akupunktur in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

    Die Akupunktur hat mehrere Wurzeln. Die bekannteste Richtung ist die der Traditionelle Chinesische Medizin (TCM).
    Das Geheimnis gesunden Lebens liegt in der Lebenskraft (Qi). Ein dichtes energetisches Netzwerk, auch als Meridiane System bekannt, sorgt für das innere Gleichgewicht.
    Es werden 12 reguläre Meridiane und 8 Extra Meridiane beschrieben, worin sich die 361 klassischen Foramina (Akupunktur-Punkte) befinden. Weitere Akupunktur-Punkte, die sich ausserhalb davon befinden, nennen sich Extrapunkte und Ashi-Punkte (schmerzhafte Punkte).

    > Weitere Informationen zur Akupunktur TCM

    Akupunktur in der Traditionellen Europäischen Medizin (TEN)

    Die Akupunktur der Traditionelle Europäische Naturheilkunde (TEN) hat mit der chinesischen Akupunktur vieles gemeinsam. Funde an der Gletscherleiche Ötzi (3340 v. Chr.) zeigen Einstiche die exakt mit der östlichen Akupunktur übereinstimmen.
    In vorzeitlichen Schriften aus dem arabisch-persischen Raum finden sich Skizzen von Leitbahnen die nahezu identisch sind mit denen aus der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin).

    > Weitere Informationen zur Akupunktur TEN

    Akupunktur-Punkte

    Akupunktur über die Extrapunkte
    Nebst den 365 Punkten, die sich auf den 12 regulären Meridianen und 8 Extrameridiane befinden, gibt es weitere sogenannte Extrapunkt, die zur gezielten Akupunktur herbeigezogen werden. Insbesondere bei lokalen Schmerzen sind die Extrapunkte sehr dienlich.

    Schmerzhafte Punkte (ashi punkte)
    Schmerzhafte Punkte am Körper sind Hinweise auf mögliche Stauungen oder Verdichtungen. über bestimmte Techniken wie zum Beispiel das „Body-Sudoku“ nach Dr. Jirui Lan, können diese in direktem Zusammenhang ausfindig gemacht werden. Die Akupunktur-Behandlung ermöglicht damit das Lösen der schmerzhaften Stellen.

    Akupunktur-Alternativen

    Alternativ zur Akupunktur kann auch die Akupressur, Druck und Massagetechniken oder Meridianbehandlung mittels Streichungen mit einem Metallstift gewählt werden.
    Für Kinder und Schwangere hat sich die Behandlung mit Shonishin (japanische Kinderakupunktur) bewährt.

    Akupunktur – Anwendungsmethoden

    Akupunktur nach den fünf Elementen der TCM (Traditionelle chinesische Medizin)
    Die fünf Elemente der TCM sind Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall. Die Meridiansysteme für die Akupunktur der TCM lassen sich den einzelnen Elementen zuordnen, sowie mit den inneren Organen in Beziehung setzen. Damit wird es über das System der Akupunktur möglich gemacht gezielte Stauungen aufzudecken und wieder in Fluss zu bringen. Die Stärke der fünf Elemente liegt in der Wandlung. „Was lebt, das sich bewegt“.

    Akupunktur nach den vier Elementen der TEN (Traditionelle Europäische Naturheilkunde)
    In der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde finden sich die vier Elemente: Wasser, Feuer, Luft und Erde. Die Stärke der vier Elemente liegt in der humoralen Qualität. Das heisst, jedes Element kann bestimmten Wärme- und Feuchtigkeits-qualitäten zugeordnet werden, damit entsteht eine konsensuelle Verbindung mit den inneren Organe und den Akupunktur-Punkten.

    Behandlungsablauf

    Am Anfang jeder Behandlung steht das Gespräch.
    In diesem Gespräch wird eine ausführliche Anamnese und somit das weitere Behandlungsvorgehen bestimmt.

    In der ersten Sitzung werden verschiedene Diagnoseverfahren (z.B. Augen-, Puls- und Zungendiagnose) durchgeführt.

    In den darauffolgenden Sitzungen wird das persönlich abgestimmte Behandlungskonzept mit den dafür geeigneten Methoden umgesetzt. Hier gibt es Raum und Zeit für Sie und Ihre Anliegen. Wichtig ist mir, dass Sie die einzelnen Behandlungsschritte nachvollziehen können und Ihre Gesundheit dabei langfristig unterstützt wird. Der Behandlungsfortschritt zeigt sich innert den ersten vier Behandlungsterminen.

    Diagnostik und Diagnoseverfahren

    Für die treffende Behandlung bedarf es der genauen und adäquaten Diagnostik.
    Wichtige Diagnoseverfahren sind die folgenden:

    • Pulsdiagnose
    • Zungendiagnose
    • Augendiagnose
    • Diagnostik der Strukturellen Osteopathie
    • Anamnese (Erstgespräch, Gesundheitsfragen)
    • Bauchdiagnose
    • Diagnose der druckempfindlichen Punkte
    • Ohrdiagnose und Halsdiagnose

    > Weitere Informationen zur Diagnostik / Irisdiagnose

    Ernährungsberatung

    Nahrungsmittel sind die einfachste und beste Medizin, das wussten schon die Ärzte aus der Antike.
    Die Erfahrungen der traditionellen Heilkunde über die Wirkung bestimmter Nahrungsmittel zur Stärkung der Selbstheilungskräfte sowie das Wissen der heute gültigen Ernährungslehre (Diätetik) leisten gute Dienste in der Ernährungstherapie.
    Sie sind darum eine wichtige tragende Säule für Gesundheit und Wohlbefinden.

    Die Kräuter sind eine Form der Pflanzlichen Nahrung und können nicht nur verdauungsfördernd, sondern auch heilsam eingesetzt werden (daher der Name „Heilkräuter“).

    Grippaler Infekt

    Erkältungen begleitet von Halsschmerzen und Husten sind im Winter meist Jedem bekannt, man hat die Nase buchstäblich voll. Was hilft dagegen oder was hilft den inneren Arzt, das Immunsystem zu stärken? Was wenn die gängigen Hausmittel wie Echinacea, Knoblauch und Salzpastillen nicht mehr ausreichen?

    Von herausragender Bedeutung zur Behandlung grippaler Infekte steht die Angelikawurz, auch Theriakwurzel und Heiliggeistwurz genannt. Diese wurde früher auch als Schutzmittel gegen die Pest und zum Entlasten der Lymphe eingesetzt. Heute findet die Angelikawurzel vordergründig in Form einer Urtinktur Verwendung.

    Die Schwalbenwurz ist ein weiteres Universalkraut um etliche unerwünschte Krankheitserreger loszuwerden. Der lateinische Name Vincetoxicum leitet sich ab von vincere (besiegen) und toxicum (Gift). Das Glykosid-Gemisch wird als Vincetoxin bezeichnet und ist giftig. Darum wird die Schwalbenwurz gegenwärtig als homöopathisch potenziertes Arzneimittel eingesetzt, vornehmlich als Komplexmittel zur Entgiftung über die Haut.

    Präventive Gesundheit ist die günstigste und einfachste Medizin und fängt bei der Lebensführung an (Ernährung, Bewegung, Schlaf). Doch eingefahrene Muster lassen sich nur mühsam durchbrechen und sind dazu auch noch die Abwehrkräfte erschöpft, lohnt sich der Gang zum erfahrenen Naturarzt oder Akupunkteur, denn nur mit einer ganzheitlichen Sichtweise findet der Mensch zu seiner Urkraft zurück.

    Homöopathie

    Das Gesetz der Homöopathie lautet: „Similia similibus curantur“ (Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt).
    Einige Grundsubstanzen aus der Homöopathie sind stark giftig und werden darum auch in potenzierter (verdünnter) Form verwendet. Dadurch ist es möglich geworden jegliches Arzneimittel „ungiftig“ anzuwenden und den Organismus über seinen aktuellen Zustand zu informieren.

    Theophrastus Paracelsus (1493−1541) sagte treffend: „Alle Dinge sind ein Gift und nichts ist ohne Gift, nur die Dosis bewirkt, dass ein Ding kein Gift ist.“
    Demzufolge besteht die Kunst der Arznei zum einen darin, die passende Dosis und zum anderen, das treffende Mittel zu finden.
    Sehr gut lassen sich Homöopathikas mit Kräuter in einer Tropfenmischung vereinen. Dies hat der Vorteil, dass eine harmonische Wirkung auf verschiedenen Ebenen erzielt werden kann und nur ein Medikament eingenommen wird. Zur genauen Bestimmung der Mischung bedarf es der Irisdiagnostik.

    Die Wirksamkeit der Homöopathie (und anderer komplementärmedizinischer Methoden) wurden in zahlreichen Studien von Prof. Dr. Hartmut Heine aufgezeigt.

    Indikationen

    Als umfassendes medizinisches System hilft die Naturheilkunde bei einer Vielzahl von Symptomen und eignet sich sowohl zur Behandlung von akuten als auch chronischen Erkrankungen bei Kindern und Erwachsenen. Sie kann auch als ergänzende Behandlung zur Schulmedizin eingesetzt werden.

    Einige Indikationen in der Naturheilkunde sind:

    • Abwehrschwäche (Immunaufbau)
    • Allergien
    • Atemwegserkrankungen
    • Chronische Erkrankungen
    • Rücken-, Nacken- und Gelenkschmerzen
    • Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis)
    • Herz-Kreislauferkrankungen
    • Hypertonie / Hypotonie
    • Klimakterium
    • Kopfschmerzen und Migräne
    • Metabolisches Syndrom
    • Nervenleiden
    • Prostatabeschwerden
    • Reizdarmsyndrom
    • Schmerzen (akut oder chronisch)
    • Steinleiden (z.B. Nierensteine)
    • Unerfüllter Kinderwunsch
    • Schlafbeschwerden
    • Stressbedingte Erkrankungen
    • Verdauungsbeschwerden
    • gutartiger Schwindel

    Kinder-Naturheilkunde

    Besonders Kinder sprechen gut auf Naturheilkunde an, sind sie doch dem Ursprung und den natürlichen Rhythmen am nächsten.
    Von Geburt an sind unsere Selbstheilungskräfte das, was uns gesund hält und gesund werden lässt. Gerade darum ist es wichtig, bei Unstimmigkeiten zu handeln um damit nach­haltig die Grundlage für eine gute Gesundheit zu schaffen.
    Die Behandlung von Kleinkindern, Kindern und Heranwachsenden unterscheidet sich deutlich von der eines Erwachsenen.
    Die Naturheilkunde ermöglicht eine sanfte Medizin ohne grössere Nebenwirkungen.

    Typische Anwendungsgebiete sind:

    • Allergien
    • Asthma
    • Einnässen
    • Erkältungen
    • Hautausschläge
    • Krankheitsanfälligkeit
    • Laktose-Intoleranz
    • Neurodermitis
    • Schlafstörungen
    • Übergewicht
    • Verdauungsbeschwerden
    • Verhaltensauffälligkeiten (Hyperaktivität, ADHS, Konzentrationsschwäche, ADS)
    • Zahnen

    Es ist sinnvoll einen separaten Termin für Ihr Kind zu vereinbaren, oder wenn Sie selber zur Behandlung kommen möchten, eine Begleitperson mitbringen, die während der Behandlung auf Ihr Kind aufpassen kann.

    > Weitere Informationen zum Thema Kinder-Naturheilkunde

    Kosten der Komplementärmedizin

    Werden die Kosten für Komplementärmedizin von der Krankenkasse bezahlt?
    Die Kosten können über die Zusatzversicherung für Komplementärmedizin im Rahmen der Versicherungsleistung abgerechnet werden.
    Die Versicherungsleistungen sind i.d.R von 90% Kostendeckung bis 80 CHF pro Behandlung. Am besten erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer Krankenkasse. Am einfachsten geht es mit der EMR – Anerkennungsnummer, die Sie unter Tarife finden.

    Kopfschmerzen und Migräne

    Die Ursachen für Kopfschmerzen und Migräne sind meist vielschichtig und lassen sich mit dem Verständnis der Naturheilkunde näher erklären.
    Für das Aufrechterhalten der Homöostase (dem inneren Gleichgewicht) bedarf es eines komplexen Zusammenspiels der Organe, was mit einem Orchesterspiel verglichen werden kann.

    Für Kopfschmerzen an der Stirn gibt es einen Zusammenhang mit dem Magen, der als zentrales Organ eine spannungs-ausgleichende Funktion besitzt. Akutmittel bei beginnenden Frontalkopfschmerzen sind scharfe Gewürze (5−10 Pfefferkörner oder eine Peperogini − Vorsicht bei empfindlichem Magen!).
    Auch die Galle ist bei bestimmten Formen der Migräne mitbeteiligt, insbesondere wenn diese vermehrt rechtsseitig und an der Schläfe auftreten, also im Bereich des Gallemeridians, der aufwärts seitlich des Kopfes verläuft.
    Der sogenannte Leberkopfschmerz zeigt sich in der Regel mit latenten Augenschmerzen oder unscharfem Sehen, auch bekannt unter dem Namen „Augenmigräne“.

    Darum helfen bei Kopfschmerzen und um Migräne vorzubeugen, magenstärkende und Leber entgiftende Mittel wie der Löwenzahn (Radix cum Herba Taraxaci). Sein Gebrauch als stärkende Arznei ist durch die cholagoge Wirkung zu erklären, die zu einer Ableitung über die Galle führt und damit „den Kopf frei macht“.
    Zur spasmolytisch und zentral sedierenden Wirkung ist die Melisse (Tinktura Melissae) als krampflösendes Schmerzmittel geeignet. Die alkaloidhaltigen Mohngewächse werden heutzutage meist in homöopathischer Form verwendet (Chelidonium D4) oder als Mazerat (Extractum Opii).
    Für eine ursächliche Behandlung ist eine grundlegende Untersuchung wichtig und kann über die Puls- und Augendiagnose ermittelt werden. Gute Resultate bringt die Akupunktur-Therapie in Kombination mit Kräutern.

    Kräutertherapie, Phytotherapie, Heilkräuter

    Die Phytotherapie oder auch Kräuterheilkunde genannt, zählt zu den ältesten medizinischen Therapien. „Ubi malum, ibi remedium“ (wo das Übel, da das Heilmittel). Diese Weisheit besagt, dass für jedes Übel ein Kraut gewachsen ist und wir dieses direkt um uns herum finden.

    Heilkräuter werden oft als Mischungen rezeptiert. Es können gut drei bis fünf passende Kräuter zusammengestellt werden und als Tropfenmischung einfach zwei- bis dreimal täglich einige Tropfen eingenommen werden.

    > Weitere Informationen zur Kräutertherapie

    Kosten

    Gemäss den Richtlinien der Akademie für Naturheilkunde Basel wird für eine 60-minütige Behandlung CHF 130.− verrechnet.

    Die Erstbehandlung mit Anamnese dauert in der Regel 75−90 Minuten. Folgebehandlungen dauern in der Regel 50−60 Minuten.
    Je nach Beschwerdebild bedarf es drei bis neun Behandlungen à 30−60 Minuten.

    Die meisten Schweizer Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Behandlung im Rahmen der Zusatzversicherung.
    Eine ärztliche Überweisung wird in der Regel nicht verlangt. Es gelten die Bestimmungen der jeweiligen Krankenkasse.

    Fragen Sie Ihre Kasse direkt und verwenden Sie die untenstehenden Zulassungsnummern:
    Behandlungsmethode: Naturheilkundliche Praktiken (Nr. 131)
    EMR Zulassungs-Nr. P326777
    ASCA Zulassungs-Nr. W307049

    Naturheilkunde

    Die Naturheilkunde gehört zu unserem medizinischen Erbgut.
    Mehr als 50 Generationen von Ärzten haben damit erfolgreich praktiziert und tun dies heute immer noch.

    Bei uns finden sich die Wurzeln von Pflanzenheilkunde, Homöopathie, Aderlass-Punkte, Augendiagnose und manuellen Therapieformen.

    In der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde finden sich die vier Elemente: Wasser, Feuer, Luft und Erde. Die Stärke der vier Elemente liegt in der humoralen Qualität. Das heisst, jedes Element kann bestimmten Wärme- und Feuchtigkeitsqualitäten zugeordnet werden, damit entsteht eine konsensuelle Verbindung mit den inneren Organe und den Akupunktur-Punkten.

    Diese Vernetzung lässt sich auf den Menschen in seiner Vielseitigkeit übertragen und etliche Krankheitsbilder erfolgreich behandeln.

    > Weitere Informationen zur Naturheilkunde

    Ohrakupunktur / Aurikulotherapie

    Die Ohrakupunktur insbesondere nach Dr. F. Bahr ist ein klar definiertes Mikrosystem. Am Ohr spiegeln sich alle Punkte des Körpers wieder. So finden sich Akupunktur-Punkte für die einzelnen Organe genauso, wie die des gesamten Bewegungsapparates.
    Für die bessere Orientierung am Ohr und zum Auffinden der Ohrakupunktur-Punkte helfen Zeichnungen oder „Ohrkarten“ mit dem Abbild eines zusammengerollten Embryos. Weiter werden die drei Keimblätter (Ektoderm, Mesoderm und Entoderm) bestimmten Zonen zugeordnet. Daraus lassen sich adäquate Punktekombinationen ableiten.

    Das Ohr ist dominant vom Nerv Vagus innerviert und dadurch mit dem parasympathischen Ast des vegetativen Nervensystems vernetzt. Das Gleichgewicht dieses unwillkürlichen Nervensystems bildet die Grundlage für eine gute Gesundheit. Das Wirkprinzip basiert einerseits auf der Wiederherstellung des Gleichgewichts dieses unwillkürlichen Nervensystems und andererseits der gezielten Einwirkung auf bestimmte Organsysteme mittels Reflexzonen.

    Die Behandlung erfolgt klassisch mittels Akupunkturnadeln oder Druckmassage.
    Die Aurikulotherapie ist klinisch insbesondere in der Suchtbehandlung integriert und wird therapeutisch auch bei Allergien, Schmerzen oder zur Gewichtsregulation eingesetzt.

    Osteopathie

    Anhand von Beckenschiefständen, verdrehten Wirbel und Beinlängendifferenzen kann der Körper sich mitteilen. Fixierung, Blockaden und Fehlhaltungen können effizient behoben werden. Über gezielten Techniken und Bewegungen ist die bestmögliche Flexibilität wiederherstellbar.

    Leopold F. Renner ist einer, der mit seiner Methode (Renner-Methode ®), in 30 jährigen Praxistätigkeit, einen wichtigen Teil zur Weiterentwicklung dieser Erkenntnisse beigetragen hat.

    Rücken- oder Nackenschmerzen die durch Blockaden der kleinen Wirbelgelenke auftreten, kommen häufig vor.

    Mit Bewegungstherapie (zum Teil aus der Osteopathie) wird über den Bewegungsapparat das Schaltsystem des vegetativen Nervensystems beeinflusst und Blockierungen wieder mobil gemacht. Damit lassen sich Rückenschmerzen ebenso gut behandeln wie organbezogene Funktionsstörungen. Geeignet bei Schmerzen und chronischen Erkrankungen.

    > Weitere Informationen zur Osteopathie/Renner-Methode

    Phytotherapie und Kräuterheilkunde

    Die Phytotherapie oder auch Kräuterheilkunde genannt, zählt zu den ältesten medizinischen Therapien. „Ubi malum, ibi remedium“ (wo das Übel, da das Heilmittel). Diese Weisheit besagt, dass für jedes Übel ein Kraut gewachsen ist und wir dieses direkt um uns herum finden.

    In der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde werden demnach Heilpflanzen aus unseren Gebieten verwendet. Das Wissen über deren Wirkungen wird seit vielen Generationen weitergegeben (Papyri und Keilschriften als erste Funde aus der Tempelmedizin Ägyptens 2000 v. Chr., Hippokrates 400 v. Chr. und Galen 2. Jh., immer weiter bis heute).

    Verwendet werden Heilkräuterauszüge in Form einer passenden Tropfenmischung oder heisse Aufgüsse (Infus) und kalte Auszüge mit frischen oder getrockneten Pflanzendrogen (Heilkräuter).

    Weitere Darreichungsformen in der Phytotherapie sind homöopathische Aufbereitungen sowie Aufbereitungen aus der Spagyrik, Frischpresssaft, Salben, ätherische Öle, die je nach Mensch und Situation zum Einsatz kommen.

    Pulsdiagnose

    Die Pulsdiagnose ist ein wichtiges diagnostisches Instrument. Es werden bis zu 30 verschiedene Pulsbilder unterschieden. Der Puls kann oberflächlich, tiefliegend, schnell, langsam, gespannt, saitenförmig, voll oder schlüpfrig sein. Verschiedene Puls-Taststellen geben Auskunft über das Zusammenspiel bestimmter Organe.
    Insbesondere zur Bestimmung der Akupunktur-Punktekombinationen ist die differenzierte Diagnostik des Pulses wichtiger Bestandteil für den Behandlungserfolg.

    Weitere diagnostische Verfahren

    Renner-Methode ®

    Mit Bewegungstherapie (zum Teil aus der Osteopathie) wird über den Bewegungsapparat das Schaltsystem des vegetativen Nervensystems beeinflusst und Blockierungen wieder mobil gemacht. Damit lassen sich Rückenschmerzen ebenso gut behandeln wie organbezogene Funktionsstörungen. Geeignet bei Schmerzen und chronischen Erkrankungen.
    Leopold F. Renner hat diese Methode in seiner erfolgreichen 30-jährigen Praxistätigkeit genial entwickelt und umgesetzt.

    Anhand von Beckenschiefständen, verdrehten Wirbel und Beinlängendifferenzen kann der Körper sich mitteilen. Fixierung, Blockaden und Fehlhaltungen können effizient behoben werden. Über gezielten Techniken und Bewegungen ist die bestmögliche Flexibilität wiederherstellbar.

    Rücken- oder Nackenschmerzen die durch Blockaden der kleinen Wirbelgelenke auftreten, kommen häufig vor. Diese Blockaden können mit der Renner-Methode® nachhaltig gelöst werden.

    > Weitere Informationen zur Osteopathie/Renner-Methode

    Reflexzonen-Therapie

    Reflexzonen sind am ganzen Körper zu finden. Diese können stimuliert werden durch Massage (z.B. Muskelreflexzonenmassage oder Nervenpunktmassage) mittels Fingerspitzen oder Metallstäbchen.

    Die reflektorische Vernetzung der Haut mit den inneren Organen wird in der Medizin als cutiviszeraler Reflex beschrieben. Der Neurologe Sir Henry Head (1861−1940) beschrieb erstmals die Hautbezirke (Head-Zonen), die bei Erkrankung innerer Organe oder Gelenke Schmerzen anzeigen.
    Auch die Technik der japanischen Kinderakupunktur – Shonishin – basiert auf diesem Wirkprinzip.

    Beim Baunscheidtieren (Baunscheidt-Verfahren) werden durch Nadelstiche über die Haut reflektorisch innere Organe angesprochen. Durch diesen lokalen Reiz wird die Ausleitung belastender Substanzen (Schlacken) ermöglicht, was insbesondere bei schmerzhaften Symptomen am Bewegungsapparat eine schnelle Erleichterung schaffen kann.

    Schröpfen ist seit der Antike ein beliebtes Verfahren. Die lokale und reflektorische Wirkung über die Schröpfreflexzonen am Rücken nach Johann Abele, entlastet und/oder stärkt den Organismus dort, wo es am sinnvollsten ist.

    Rückenschmerzen

    Rückenschmerzen sind in der kälteren Jahreszeit häufiger anzutreffen. Das Kreuz schmerzt, der Nacken ist verspannt oder es fühlt sich an wie blockiert.
    Das härtere Klima sorgt für eine zunehmende Trockenheit des Körpers, was wiederum Steifigkeit und Nervenirritationen begünstigt. Die Umstellung des Organismus von Sommer auf Winter bringt festsitzende „Schlacken“ in Bewegung, darum haben die sogenannten Entschlackungskuren im Herbst und Frühjahr Hoch-Saison. Die „Übersäuerung“ des Gewebes mit Giftstoffen, verursacht durch Fertignahrung, Umweltbelastungen und Stress (Distress), nimmt ebenfalls zu. Es kommt zu einem Engpass − „das Fass beginnt überzulaufen“.
    Schon die antiken Ärzte haben es gesagt: „Die Azidose (Übersäuerung) ist die Mutter aller Krankheiten.“ Kommt das kältere Klima des Winters hinzu, kommen Symptome wie Rückenschmerzen an die Oberfläche, ausgelöst durch die zunehmende Trockenheit des Körpers. Befeuchten und Erwärmen heisst das „Heilmittel“ passend zur Jahreszeit.
    Allgemein befeuchtende Massnahmen sind lauwarme Bader (maximal 37 Grad!), moderate Bewegung (Walking), Suppen und leicht säuerlich/süsse Getränke (etwa eine Apfelschorle).

    Um den Körper von belastenden Substanzen zu befreien, eignen sich ausleitende Verfahren mit Kräutermischungen in Form von Tropfen oder Tees, sowie Akupunktur oder Akupressur. Die Dosierung ist abhängig von der jeweiligen Veranlagung des Menschen. Mehr ist nicht immer besser!
    Klarheit schafft hier etwa die sogenannte Augendiagnose (Irisdiagnose), wo genetisch vererbte und in den ersten Lebensjahren erworbene Merkmale sichtbar werden über die Farbe, Form und Struktur des Auges.

    Schädelakupunktur nach Yamamoto (YNSA)

    Bei der Akupunktur am Kopf oder am Schädel wird die Akupunktur-Nadel bewusst oberflächlich akupunktiert, subkutan − unter die Haut, der Schädelknochen wird dabei nicht berührt. Die Wahl der Akupunktur-Punkte ist durch die Bauch- und Halsdiagnostik spezifiziert. Bei mehreren Untersuchungen wurde das sogenannte „Sekunden-Phänomen“ beobachtet und bestätigt, dass die Schädelakupunktur nach Yamamoto die druckempfindlichen Stellen am Hals oder Bauch innert Sekunden verschwinden können. Dies zeigt in der Praxis die klare und sofortige Wirkung der Akupunktur.

    Schwangerschaft und Stillzeit

    Der erfüllte Kinderwunsch ist das grösste Geschenk dieser Erde. Die Schwangerschaft und Stillzeit durchläuft viele verschiedene Stadien. Symptome wie Übelkeit, Müdigkeit, tiefe Eisenwerte, Rückenschmerzen bis zu Blockaden am Iliosakralgelenk und Bauchspannen sind nicht selten Bestandteil davon.

    Die Komplementärmedizin bieten ein umfangreiches begleitendes Behandlungskonzept mittels Kräuter, Homöopathie, Diätetik, Osteopathie, Akupunktur und Shonishin.
    Die Behandlungsmethoden sind der jeweiligen Person und Symptomatik individuell angepasst und können unterstützend (zur bestmöglichen Geburtsvorbereitung) oder als Nebenwirkungsarme Behandlung bei Beschwerden beansprucht werden.

    Schwerpunkte und Spezialgebiete

    Die drei Hauptsäulen der Behandlung bilden die Akupunktur, die Renner-Methode® und die Kräutertherapie.

    Der Naturarzt behandelt ursächlich und damit ganzheitlich. Dank umfassender Diagnostik, wie die der Augendiagnose und der Pulsdiagnose, oder die der strukturellen Osteopathie ist es möglich, den Ursachen auf den Grund zu gehen und dauerhafte Erfolge zu erzielen.
    Durch diese Schwerpunkte in Diagnostik und Therapie entsteht ein effizienter Weg um Gesundheit und Wohlbefinden wieder herzustellen und zu erhalten.

    Wichtige Indikationsgebiete:

    Shonishin (Japanische Kinderakupunktur)

    Shonishin ist eine sanfte Methode und kommt aus dem Japanischen (Wortlaut Sho = klein, Ni = Kind, Shin = Nadel).
    Dabei handelt es Sich um nadelähnliches Instrument, das zur gezielten Behandlung auf der HAUTOBERFLÄCHE eingesetzt wird.
    Das Wirkprinzip agiert über den cutiviszeralen Reflex (Haut-Organ Reflexbogen). Die Behandlung wird von den meisten Kindern geliebt. Oft werden erstaunliche Ergebnisse erzielt.

    > Weitere Informationen zur Kinder-Naturheilkunde

    TEN – Traditionelle Europäische Naturheilkunde

    In der Traditionellen Europäischen Naturheilkunde finden sich die vier Elemente: Wasser, Feuer, Luft und Erde. Die Stärke der vier Elemente liegt in der humoralen Qualität. Das heisst, jedes Element kann bestimmten Wärme- und Feuchtigkeitsqualitäten zugeordnet werden, damit entsteht eine konsensuelle Verbindung mit den inneren Organe und den Reflexpunkten.
    Diese Vernetzung lässt sich auf den Menschen in seiner Vielseitigkeit übertragen und etliche Krankheitsbilder erfolgreich behandeln.

    TCM – Traditionelle Chinesische Medizin

    Die fünf Elemente der TCM sind Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall. Die Meridiansysteme für die Akupunktur der TCM lassen sich den einzelnen Elementen zuordnen, sowie mit den inneren Organen in Beziehung setzen. Damit wird es über das System der Akupunktur möglich gemacht gezielte Stauungen aufzudecken und wieder in Fluss zu bringen. Die Stärke der fünf Elemente liegt in der Wandlung. „Was lebt, das sich bewegt“.

    Das Geheimnis gesunden Lebens liegt in der Lebenskraft (Qi). Ein dichtes energetisches Netzwerk, auch als Meridiane System bekannt, sorgt für das innere Gleichgewicht.
    Es werden 12 reguläre Meridiane und 8 Extra Meridiane beschrieben, worin sich die 361 klassischen Foramina (Akupunktur-Punkte) befinden. Weitere Akupunktur-Punkte, die sich ausserhalb davon befinden, nennen sich Extrapunkte und Ashi-Punkte (schmerzhafte Punkte).

    Zu alter Zeit verdienten die Ärzte in China Ihren Lebensunterhalt mit dem gesunderhalten der Leute. Im frühzeitigen Erkennen von Ursachen und Behandeln derer, liegt die Stärke der Komplementärmedizin.


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